Das Leben

Manchmal ist das Leben nicht so, wie man es sich vorgestellt und ausgemalt hat oder es sich gar gewünscht hat.Meistens kommt alles dann auf einmal ganz anders.
Das liegt teilweise einfach am Schicksal, aber oft entsteht das durch Missverständnisse, Täuschungen oderEinbildung. Denn wenn man sich etwas ganz unglaublich doll wünscht, sieht man die Welt nur mit der Hälfte und blendet alles andere negative aus.
Mir ist soetwas auch passiert. Sogar mehrere male. Und ich bin so wütend auf mich selber, weil ich so dumm und naiv war. Wie kann man sich bei einem Jungen so täuschen? Im einem Moment bekommt man noch Herzflattern wenn man auch nur an ihn denkt und im nächsten wird eben dies von trauer, wut und Enttäuschung wie weggewischt weil man plötzlich die Realität durch Tatsachen vorgesetzt bekommt. Dann fühlt man sich verletzt, betrogen und leer doch man hat einfach nichts gegen diese Person vorzulegen, da er nichts dafür kann, dass er dich blind gemacht hat für alles was stören könnte.
Und dann ist auf einmal alles grau, weil du das Gefühl hast, dass die Freude, die sein Lächeln in dir ausgelöst hat, alle farben und allen glanz mitgenommen hat, als sie gegangen ist. Dann versucht man sich nur noch, sich an irgendwas festzuklammern, auf das man vertrauen kann. Aber was ist, wenn einfach nichts mehr da ist, woran man sich festhalten kann? Wenn es nirgendwo mehr sicher ist und du nirgendwo mehr halt finden kannst? Wie tief wirst du fallen? Und wo wirst du landen? Wird es weh tun? Noch doller, als sowieso schon alles schmerzt? Und kannst du danach noch irgendwie weitermachen? Diese Fragen gehen einem durch den Kopf wenn man sich wünscht, loszulassen, sich fallen zu lassen, weil man einfach nicht mehr kann, weil sich anscheinend alle gegen dich wenden und nichts mehr einen Sinn hat. Und diese Unsicherheit, diese Gefahr zwingt uns dazu weiterzumachen, zu tun, als wäre nichts geschehen, so zu tun als sei man stark, eine Maske aufzusetzen um nach außen hin glücklich auszusehen, den Mitmenschen zu Liebe, und das während dich innerlich immernoch dieser Schmerz zerfrisst und du dir nichts sehnlicher wünscht, als alles aus dir rauszuschreien und zu weinen und alles um dich herrum egal sein zu lassen, einmal nur an dich denken und alles rauszulassen, bis alles vergessen ist, deine Tränen langsam zu trocknen beginnen und dein zerbrochenes Herz langsam wieder anfängt, vorsichtig zu klopfen. Bis du die Kraft hast, nach vorne zu sehen, zu wissen, dass das alles wieder von vorne beginnen wird und du absolut nichts dagegen tun kannst...

1.8.13 11:54

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